IVHB

 

Einführung der interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe (IVHB)

Die Regelung des Baupolizeirechts ist Sache der Kantone. Zum Baupolizeirecht gehören insbesondere die Baubegriffe und Messweisen.

Die Kantone legen u.a. die Grenzabstände, die Gebäudeabstände, die Gebäudelängen und -höhen, die Nutzungsziffern fest. Oft regeln sie die Begriffe und Messweisen in einem kantonalen Erlass und überlassen den Gemeinden die Festlegung der konkret anwendbaren Masse. Einzelne Kantone gehen sogar weiter und überlassen den Gemeinden auch weitgehend die Definition der Begriffe und Messweisen. Dies hat zur Folge, dass im Baurecht nicht überall die gleichen Begriffe verwendet oder identische Begriffe unterschiedlich umschrieben werden. So werden beispielsweise die Gebäudehöhe in der Schweiz auf 7 verschiedene Weisen gemessen.

Sachliche Gründe für die unterschiedliche Definition von Begriffen, welche die gleichen Sachverhalte regeln, sind nicht ersichtlich. Die unterschiedlichen Regelungen sind mit erheblichen (volkswirt­schaft­lichen) Nachteilen verbunden.

Mittels der Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe (IVHB) sollen die 30 wichtigsten Baubegriffe schweizweit vereinheitlicht werden. Verschiedene Kantone sind bereits der IVHB beigetreten. Die davon betroffenen Gemeinden müssen ihre Ortsplanung (Baureglemente/Bauord­nungen) auf die Messweisen der IVHB anpassen.

Wir beraten die Gemeinden bei der Umsetzung der IVHB in das kommunale Baurecht (Bau­regle­ment/Bau­ord­nung) und zeigen Vor- und Nachteile der IVHB sowie Lösungswege für eine einfache und verständliche Umsetzung der IVHB auf.

Bild: Umsetzung IVHB, Bürglen

R+K Planer: Gemeinderat IVHB 20120604 Seite 11

Referenzen

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